David Adamo, geboren 1979 in Rochester (USA), lebt und arbeitet in Berlin. Seine Arbeiten wurden in zahl­reichen Einzel­ausstellungen gezeigt, so bei Peter Freeman und UNTITLED in New York (USA) (beide 2013), IBID PROJECTS in London (GB) (2012), im Bielefelder Kunstverein (2012), in der Basilica di Santa Maria Maggiore, Bergamo (IT) (2011) oder Kunst­halle Fribourg, Fribourg (2010). David Adamo war mit seinen Ar­bei­ten bei zahlreichen Gruppen­ausstellungen, unter an­de­rem im Denver Art Museum in Denver (USA) (2013), in der Saint Bavo’s Cathedral in Gent (BE) (2012), in der Kunst­halle Bergen in Bergen (NO) (2011) oder im Whitney Museum of American Art in New York (USA) (2010) vertreten.

David Adamo
Untitled (Sennestadt)

David Adamo bewegt sich mit seinen Ar­bei­ten im er­wei­ter­ten Feld der Bild­­hau­e­rei zwi­schen Skulp­tur, Plastik, Instal­lation und Per­for­mance. Sein Werk ist so­wohl stark von der Kunst­ge­schich­te ge­prägt als auch von orga­nischen For­men aus der Natur, dem Kunst­hand­werk oder von All­tags­ob­jek­ten. Oft­mals ent­stehen figu­rative und ab­strak­te Ob­jek­te, die durch Ver­grö­ße­rung­en oder Ver­klei­ne­rung­en das Ver­­hält­nis zum mensch­­lichen Körper thema­ti­sie­ren.

Adamo prä­sen­tiert auf einer Lich­tung im Buller­bach­tal eine An­samm­lung großer Ter­mi­ten­hü­gel. Hier steht nicht die im öf­fent­lich­en Raum po­pu­läre Tier­plastik im Mittel­punkt, son­dern der Le­bens­raum einer au­ßer­eu­ro­pä­isch­en Ameisen­gattung. Mit ihren auf­wendigen Ver­sor­gungs- und Be­lüftungs­sys­temen sind diese ein her­vor­ragendes Bei­spiel für or­ga­nische Ar­chi­tek­turen im Tier­reich. Aus der Ferne täu­schend echt aus­sehend, wird je­doch bei näherer Be­trach­tung deut­lich, dass es sich um eine künst­le­rische Mimikry aus Lehm handelt. Aus einem der äl­tes­ten Bau­stoffe unserer Kul­tur­ge­schich­te hat Adamo ein En­semble ge­schaffen, das sich unter den Wit­terungs­ein­flüssen zu­nehmend ver­ändern wird.